Die Strecke führte durch unterschiedliche Klimazonen, vorbei an tropischen Pflanzen und über lange, ebene Asphaltwege. So konnten die Teilnehmenden schnelle Zeiten erzielen – ganz ohne Wind und Regen. Viele Läuferinnen und Läufer genossen es, im Februar einmal kurz/kurz laufen zu können. Die stimmungsvolle Atmosphäre im Zielbereich sowie Kaffee und Kuchen rundeten den sportlichen Vormittag ab.
5 Kilometer: starke Leistungen der ETuS‑Athleten
Über die 5‑Kilometer‑Distanz gingen drei ETuS‑Athleten an den Start – und alle überzeugten:
- Maria Hilmes lief in 26:27 Minuten ein starkes Rennen und sicherte sich damit einen hervorragenden 3. Platz in ihrer Altersklasse.
- Thomas Visse zeigte trotz Trainingsrückstand eine solide Leistung und erreichte das Ziel nach 25:48 Minuten.
- Markus Oehl war mit seinen 27:46 Minuten sehr zufrieden und genoss die besondere Atmosphäre des Laufs.
10 Kilometer: Familienduell, starke Zeiten und Altersklassen-Erfolge
Da im weitläufigen Gewächshaus kein GPS‑Signal verfügbar ist, funktionierten viele Laufuhren nicht – die Athletinnen und Athleten mussten ihr Tempo daher komplett nach Gefühl steuern.
Auf der 10‑Kilometer‑Strecke gab es gleich mehrere Highlights. Gastläufer Luca Tappe (nicht auf dem Foto) entschied das Familienduell gegen seinen Vater Holger Tappe für sich. Mit einer starken Zeit von 45:05 Minuten blieb er klar vor Holger, der nach 47:52 Minuten ins Ziel lief.
Schnellster ETuS‑Athlet war erneut Andreas Thesing, der in 45:10 Minuten überzeugte und damit einen 6. Platz in der Altersklasse M55 erreichte.
Ruth Kotte war vor dem Lauf ziemlich aufgeregt, denn im letzten Jahr verfehlte Sie die 50min Marke um 1 Sekunde. „Ohne die Zwischenzeiten über die Sportuhr ist das Pacing gar nicht so einfach.“ Es gelang ihr aber ein besonderer Erfolg: Sie blieb zum ersten Mal unter der 50‑Minuten‑Marke und erreichte in 49:19 Minuten einen hervorragenden 3. Platz in der Altersklasse W50.
Britta Holthaus präsentierte sich ebenfalls in guter Form und zeigte ein konstantes Rennen. „Ich wollte mich beim Start nicht von den anderen Läufern mitreißen lassen, das hat gut funktioniert“. In der letzten Runde konnte sie das Tempo noch einmal anziehen und erreicht zufrieden das Ziel in 50:58 Minuten.
Heribert Bonke, bereits mehrfach beim Glashauslauf am Start, bestätigte seine Erfahrung und Routine mit einer sehr guten Zeit von 51:10 Minuten.
Wilfried Kwiatkowski freute sich besonders über die ungewohnten Bedingungen: „Es war wohltuend, mal nicht bei Eis und Schnee zu laufen. Etwas skurril, im Februar an Blumen- und Tomatenfeldern vorbeizulaufen.“ Mit 52:20 Minuten zeigte er sich sehr zufrieden und lobte die Veranstaltung ausdrücklich.
Für Heike Schmitz war es der erste Start beim Glashauslauf – und gleich eine besondere Herausforderung. Die flache, komplett asphaltierte Strecke lädt zwar zu schnellen Zeiten ein, doch die deutlich spürbaren Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsunterschiede in den verschiedenen Hallen verlangten ihr einiges ab. Trotz der ungewohnten Bedingungen erreichte sie in 56:33 Minuten ein Ergebnis, mit dem sie sehr zufrieden war.